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Grubenfahrt am 29.06.2011 aus der Adventkalenderaktion 2010 vom Förderverein des Julius-Stursberg-Gymnasiums
 Am Mittwoch, den 29.06.2011 war es soweit und wir durften mit den glücklichen Gewinnern der Adventskalenderaktion 2010 ihren Preis - nämlich eine Grubenfahrt - einlösen. Pünktlich um 13.30 Uhr ging es los. Herr Marcello Ulbl nahm uns am Eingang in „Empfang“ und führte uns durch die historische Lohnhalle, in der das Foto vor der Lore entstanden ist, zum Besucherzentrum. Dort wurden uns interessante Informationen über die Ruhkohle erzählt und ein informativer Film über den Kohleabbau gezeigt. Anschließend war es dann soweit und wir wurden eingekleidet, mit allem was dazu gehört. Eine entsprechende Einweisung fand statt. Bevor wir auf 885 Meter mit dem Förderkorb unter Tage fuhren, haben wir noch schnell ein Foto zur Erinnerung gemacht. Hier bekamen wir noch Verstärkung durch Herrn Yavuz Kamaci. Die Fahrt endete nach ca. 90 Sekunden. Wir waren in einer anderen Welt angekommen. Mit einem kleinen Personenzug fuhren wir weitere 1200 Meter in einem Stollen. Nach einem 720 Meter langen Fußmarsch, der nicht immer ganz eben war, sind wir im Ausbildungsstollen angekommen. Hier haben wir wieder viele interessante Dinge erfahren, wie z.B. welche Möglichkeiten es beim Kohleabbau gibt, was passiert, wenn plötzlich ein Feuer entsteht und vor allem unter welch schweren Bedingungen die „Kumpels im Bergbau“ ihre tägliche Arbeit verrichten. Die o.g. Mitarbeiter der Ruhrkohle AG haben uns mit viel Freude und Elan über die Tätigkeit im Bergbau berichtet. An dieser Stelle schon einmal ein herzliches DANKESCHÖN! Der krönende Abschluss war ein Fußmarsch von ca. 350 Metern bei einer ungefähren Steigung von 10 Prozent. Die Temperaturen bewegten sich zwischen ca. 30 – 37 Grad. Zum Glück gab es zur Unterstützung einen elektrobetriebenen Handlauf, der uns den Aufstieg ein wenig erleichtert hat. Mit dem Förderkorb ging es wieder nach „oben“. Bei einer Stärkung konnten noch einmal Fragen gestellt werden und wir haben das Erlebnis „Grubenfahrt“ Revue passieren lassen. Eines steht fest, für uns war es ein unvergessliches Ereignis und es gehört nicht ohne Grund zu den 50 Dingen, die ein Nordrheinwestfale auf jeden Fall einmal gemacht haben sollte. Nach einer Dusche ging es dann für alle wieder nach Hause
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